Erfolgreiche 1.Unterschriften Session und Präsentation unseres Platanenkalenders 2019, jetzt bestellen!

 

Am letzten Sonntag (25.11.2018) haben wir mit vielen Gästen unsere 1. Unterschriften-Session in der Zionsgemeinde in der Bremer Neustadt veranstaltet. Stimmungsvoll musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung vom BACK PORCH MUSIC CLUB! Und auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Es gab u.a. leckeren Glühwein und ein schmackhaftes Büffet. Die zahlreichen Gäste haben sich in die Unterschriftenlisten für unser angestrebtes Volksbegehren eingetragen und auch viele Listen zum selber Unterschriftensammeln mitgenommen.

 

Wir konnten am Sonntag ebenfalls unseren druckfrischen Platanenkalender 2019 präsentieren und von dem wir an diesem Abend schon viele verkaufen konnten.

 

Der wunderbare Kalender ist natürlich ein schönes Weihnachtsgeschenk für jeden Platanen- und Baumfreund, mit dem man gleichzeitig unsere BürgerInneninitiative im Kampf für den Erhalt der 136 imposanten Platanen am Neustädter Deich unterstützen kann.

 

Hier könnt euch ihr den Kalender anschauen und über bi-platanen-am-deich@t-online.de bestellen.

 

Er kostet 7 Euro inklusive Versandt.

 

Bitte überweist den Betrag auf folgendes Konto:

Gunnar Christiansen

GLS Bank

IBAN DE 74 4306 0967 2056 2406 00

 

Oder ihr kommt am  6./16./21./Dezember zu unserer „Platanen Bude“ auf dem alternativen Weihnachtsmarkt “Lichter der Neustadt”,da werden wir unseren Platanen Kalender 2019  natürlich dabei haben.

 

Hinweis: An folgenden Sammelstellen liegen unsere Unterschriftenlisten aus: Casa Cultural Bürgermeister Smidt-Str. 55-61/Leuchtturm Pusdorf/Bürgerhaus Weserterrassen/SOS Kinderdorf Friedrich Ebert Str./Kukoon Buntentorsteinweg/Reformhaus Buntentorsteinweg/Schwankhalle/Schnürschuh Theater/Buchhandlung Buntentor (bietet ebenfalls unseren Platanen Kalender an)/Kuss Rosa Buntentorsteinweg/filosoph Buntentorsteinweg/Johanniter Altentagesstätte Buntentorsteinweg/Ökotop Biginenhof/Käse Lädchen Pappelstr./Zionsgemeinde Neustadt/Schlachthof

 

 

 

Nach wie vor könnt ihr euch von dieser Seite unter Volksbeheren: Antrag herunterladen Unterschriftenlisten herunterladen und ausdrucken oder wenn ihr uns eine E-Mail an bi-platanen-am-deich@t-online.de sendet, schicken wir euch Listen per Post zu.

 

Die Listen können jeden Mi. ab 19:30 in der Hohentorsheerstraße 1 (Geschäftsstelle PIRATEN) abgegeben werden. Oder auch gerne per Post an Reinhard Lippelt/Möckernstraße 34/28201 Bremen geschickt werden)

 

Also, jetzt mitmachen und sammeln, sammeln, sammeln!

 

 

1. UNTERSCHRIFTEN SESSION ZUM PLATANEN VOLKSBEGEHREN AM SO. 25.11.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu einem geselligen Zusammensein lädt die BI alle BremerInnen ein, die sich aktiv beim Sammeln der Unterschriften für das Volksbegehren zum "Schutz der Platanen am Neustädter Deich" einbringen oder lediglich den Antrag zum Volksbegehren unterschreiben wollen.

 

 

Das Treffen steht unter dem Motto: Sich sammeln, sich versammeln - Unterschriften sammeln“

 

Hier kann man sich persönlich kennenlernen, Meinungen austauschen und sich vernetzen. Wer möchte, kann ein kleinen Beitrag für ein selbstgestaltetes Büffet mitbringen.

 

 

Für musikalische Unterhaltung sorgen:

 

BACK PORCH MUSIC CLUB

 Günter Höke (git),Werner Albrecht (b)

 Frisch und hausgemachter

 Swing und Pop des 20sten Jahrhunderts

 und vielleicht einige Überraschungsgäste!

 

Wo: Im Theatersaal des Gemeindezentrum Zion Kornstr.31

Wann: Sonntag, den 25.11. 18 um 19 Uhr 30

 

 

 

BI STARTET VOLKSBEGEHREN, JETZT MITMACHEN!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist es endlich soweit! Am Samstag den 10.11.18 um 5 vor 12 Uhr fällt der Startschuss zum von unserer BürgerInneninitiative angestrebten Volksbegehren, um die 136 Platanen am Neustädter Deich vor dem von GRÜNEN und Senator Lohse geplanten Kahlschlag zu retten. Der von uns eingebrachte Gesetzentwurf sieht vor, die 136 Bäume zwischen Stephaniebrücke und Piepe zu einem geschützten Landschaftsbestandteil zu erklären und damit unter besonderen Schutz zu stellen (siehe LINK). Ein zentraler Punkt des Gesetzentwurfes zielt darauf ab, dass im Zuge einer Baumaßnahme eine Fällung der Platanen nur dann möglich wäre, sollte dies aus zwingenden Gründen erforderlich sein und es keine Alternativen zu der Maßnahme gibt. Diese Alternativen sind aber durchaus vorhanden! Dies ist der offiziellen sog. Machbarkeitsstudie zu entnehmen, die auch Varianten beinhaltet, die bis unterhalb des Teerhofwehrs den Erhalt der Bäume vorsieht. Aus Sicht unserer BürgerInneninitiative sollte dies aber bei einer den Baumschutz berücksichtigenden Planung auch für den restlichen Deichabschnitt möglich sein.

 

Mit unserer Gesetzesinitiative zum Schutz der 136 Platanen kann jeder wahlberechtigte Bremer Bürger und jede wahlberechtigte Bremer Bürgerin (ebenso BremerhavenerInnen) zum Gesetzgeber werden, um den geplanten aber für sicheren Hochwasserschutz am Neustädter Deich nicht notwendigen Kahlschlag zu verhindern und dabei ohne Umwege selbst Unterschriften sammeln!

 

Die Anträge zum Unterschriftensammeln können in der Menüspalte links unter dem Punkt "Volksbegehren: Antrag herunterladen" heruntergeladen werden.

 

Die Unterschriftenlisten können auch über bi-platanen-am-deich@t-online.de bestellt oder jeden Mittwoch ab 19:30 Uhr in der Hohentorsheerstraße 1 (Büro PIRATEN) abgeholt und abgegeben werden.

 

GANZ WICHTIG! DIE UNTERSCHRIFTENLISTEN MÜSSEN BEIDSEITIG (AUF EINEM BLATT) AUSGEDRUCKT WERDEN, DA DIE UNTERSCHRIFTEN VOM WAHLAMT SONST FÜR UNGÜLTIG ERKLÄRT WERDEN!

 

Hinweis zum doppelseitigen Ausdruck der Unterschriftenlisten:

Drucke zuerst die 1. Seite aus. Wenn der Ausdruck erfolgt ist, legst Du das Blatt Papier so ein, dss die freie Seite bedruckt wird. Nun druckst Du die 2. Seite aus. Wenn Du das Blatt richtig eingelegt hattest, sind auf dem DIN A4-Bogen beide Seiten des Antrages auf Zulassung des Volksbegehrens, auf der Vorder- und der Rückseite jeweils, zu sehen. Sollte die Rückseite auf dem Kopf stehen, macht das nichts. Es müssen nur beide Seiten auf einem DIN A4-Blatt erscheinen. Es klappt nicht immer auf Anhieb und ein Fehldruck ist wahrscheinlich, aber dann sollte es doch funktionieren. Falls nicht, kannst Du Dich gerne unter obiger E-Mail an uns wenden und wir helfen Dir dann gerne.

 

Unterschriftenlisten bitte senden an:

 

Reinhard Lippelt

Möckernstraße 34

28201 Bremen

 

Zwar haben wir für das Sammeln der ersten 5000 Unterschriften (Zulassung zum Volksbegehren) kein Zeitlimit. Aber die Zeit drängt, da  der von uns angestrebte Volksentscheid zusammen mit der Bürgerschaftswahl am 26.05.2019 durchgeführt werden soll!

 

Bitte nutzt deshalb auch euren privaten E-Mail Verteiler, um noch weitere GesetzgeberInnen für den Schutz der Platanen zu gewinnen! Vielen Dank!

 

 

 

AND THE WINNER IS...!

 

Am vergangenen Mittwoch (24.10.18) hat unsere BI zusammen mit ca. 30 Gästen, im „Gastfeld“ in der Bremer Neustadt die GewinnerInnen des von uns initiierten Fotowettbewerbs ausgezeichnet. Der 1. Preis ging an Sarah Sadowsky, die mit dem Siegerfoto die Stimmung eines schönen Sommertages unter den Platanen wunderbar eingefangen hat. Sowohl das dunkle, satte Grün der Platanen, als auch das ganze Bild vermittelt die wohlige Wärme eines Sommertages. Das Bild lädt zum Spaziergang unter den weit ausladenden Baumkronen der Platanen am Neustädter Deich ein, die dem Spaziergänger Schutz und Schatten vor der prallen Sonne bieten.

Insgesamt haben uns sehr viele wunderbare Bildbeiträge erreicht, in denen die Schönheit der Bäume und die ganz besondere Atmosphäre, die von den vom Kahlschlag bedrohten 136 Platanen zu jeder Jahreszeit ausgeht, zum Ausdruck kommen.

 

Die 3 Siegerfotos werden neben weiteren Bildern in einen in Kürze erscheinenden Jahreskalender aufgenommen. Der Erlös, der mit dem Verkauf der Kalender erzielt wird, wird zur Finanzierung unseres im November startenden Volksbegehrens und einer möglichen Klage gegen den von den GRÜNEN und Bausenator Lohse geplanten stadtökologisch verheerenden Kahlschlag am Neustädter Deich verwendet werden.

 

1. Platz Sommer-Bild Sarah Sadowsky

2. Platz Frühherbst-Bild von Anne Nepperschmidt

3. Platz Spätherbst-Bild von Heike Biernoth

 

Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen!

 

137. Platane erhält Patenschaftsplakette vom Umeltbetrieb Bremen!

Die von uns kürzlich am Werdersee gepflanzte Platane hat jetzt auch die offiziellen „Weihen“, sprich eine Patenschaftsplakette vom Umweltbetrieb Bremen erhalten!

BI FEIERTE SONNIGES 3. PLATANENFEST IN DER NEUSTADT

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag den 2. September haben wir erneut mit vielen  Besucherinnen und Besuchern eine wunderbares Platanenfest am Neustädter Deich gefeiert. Wir erhielten erneut viel Zuspruch in unserem Kampf für den Erhalt der ehrwürdigen 136 Platanen am Neustädter Deich. Dabei konnten wir viele Unterstützerunterschriften für unseren BI E-mail Verteiler und das demnächst anstehende Unterschriftensammeln im Rahmen des von uns angestrebten Volksbegehrens gewinnen.

 

Link 1 Weser-Kurier  Artikel Fest für 136 Platanen

Link 2 Weser-Kurier Artikel Fest für 136 Platanen

 

BI PLATANEN AM DEICH PFLANZT 137. PLATANE AM NEUSTÄDTER DEICH

 

Am letzten Mi (12.09.18) hat unsere BürgerInneninitiative eine junge Platane am Ende des Huckelrieder Friedenswegs am Werdersee gepflanzt.

Mit dieser Pflanzaktion will unsere BI darauf aufmerksam machen, wie wichtig Bäume für die Gesundheit und Lebensqualität sind. In Zeiten hoher Luftverschmutzung, Überhitzung und Klimawandel muss der bestehende Baumbestand gepflegt und müssten viele neue Bäume in Bremen nachgepflanzt werden. Leider geschieht in Bremen genau das Gegenteil. Fällen geht vor Pflege und viel zu wenige Bäume werden nachgepflanzt!

 

Mit der Pflanzung der 137. Platane wollen wir einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten und darauf aufmerksam machen, dass wir mehr - insbesondere großkronige Bäume - in Bremen brauchen, um die Gesundheit von Jung und Alt vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen.

Ganz nach dem Motto „Platanen statt Plattitüden“ (Harald Walzer) hat sich zu den vom GRÜNEN Umweltsenator Joachim Lohse mit dem Kahlschlag bedrohten 136 Platanen an der Stadtstrecke, eine weitere Platane gesellt, um für saubere Luft und ein - in jeder Hinsicht - angenehmes Stadtklima zu sorgen.

 

Sehr gerne hätten wir wie eigentlich vorgesehen, die Patenschaft für die junge Platane an eine Lerngruppe der Grundschule Buntentorsteinweg übergeben, aber leider hatte die Schulleitung kurz vor der Pflanzaktion „Bedenken“ bekommen und somit musste die Pflanzung leider ohne die Kinder stattfinden. Schade!

 

Aber was nicht ist, kann ja vielleicht noch werden, und die 138. Platane steht ja auch schon zur Pflanzung bereit!

 

BI PFLANZT ZUSAMMEN MIT SCHULKLASSE JUNGE PLATANE AM WERDERSEE!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Mi., den 12.09.18 um 14:30 Uhr wird unsere BI PLATANEN AM DEICH zusammen mit einer Klasse der Schule Buntentorsteinweg eine junge Platane am Werdersee pflanzen. Die Klasse wird für den Baum die Patenschaft übernehmen.  Wir wollen mit der Baumpflanzung auf den Klimawandel und die hohe bioklimatische Bedeutung insbesondere großer Bäume aufmerksam machen. Die Klimaforscher und das Bundesumweltamt empfehlen die Städte zu beschatten, um einer gesundheitsgefährdenden Überhitzung (Heißzeit) entgegen zu wirken. Die Bäume schattieren und kühlen die Stadt aber nicht nur, sondern reinigen die Luft von Schadstoffen, binden den Klimakiller CO2 und schützen damit die Gesundheit von Alt und Jung.

 

Eine ältere Dame, die im Rotes-Kreuz-Krankenhaus einlag, erzählte uns: „Was wäre denn wohl gewesen, wenn die Baumreihe vor dem Krankenhaus nicht mehr da gewesen wäre, bei der Hitze in diesem Sommer.“ Ein alter Mensch mit viel Lebenserfahrung hält die Bäume am Neustädter Deich für unverzichtbar und erkennt deren generationsübergreifende Bedeutung.

 

Mit der Pflanzung der jungen Platane am kommenden Mittwoch und der Übernahme der Patenschaft durch die Kinder, wollen wir die nachfolgende Generation für die Schönheit und die herausragende Bedeutung der Bäume für unsere Gesundheit und Lebensqualität sensibilisieren.

 

Wenn diese Kinder wieder Kinder haben, werden sie an dem Baum stehen bleiben und sagen: „Diesen Baum habe ich mit meiner Schulklasse gepflanzt als ich so alt war wie du.“  Hier schließt sich der Kreis.

 

Um dem Klimawandel entgegen zu wirken und die Gesundheit in der Stadt zu fördern, gilt es den Baumbestand in Bremen besser zu pflegen und durch die Pflanzung von vielen Jungbäumen zu erweitern.

 

Baumbestände mit ihrer unschätzbaren bioklimatischen Bedeutung, wie u.a. die ehrwürdigen 136 Platanen am Neustädter Deich müssen zu geschützten Landschaftbestandteilen erklärt werden und dürfen nicht verheerenden stadtplanerischen Interessen geopfert werden.

 

Ort der Pflanzung: Am Ende des Friedenswegs am Werdersee (Neustädter Seite)/ca. 500 Meter vom Deichschart in Richtung Friedhof Huckelriede.

 

 

EINLADUNG ZUM 3. PLATANENFEST AM SO. DEN 2.SEPTEMBER

Am Sonntag, den 2. September 2018 von 11:0 - 18:00 Uhr wird unser 3. Platanenfest zur Rettung der ehrwürdigen und stadtökologisch  unverzichtbaren 136 Platanen vor dem "Papp" stattfinden. Dazu möchten wir herzlich einladen!
 
Neben Informationen zur Rettung der Bäume ist ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Performences geplant:
 
U. a. 
Konstantin
Shanty-Chor "Festmacher"
Für die jüngeren PlatanenretterInnen sind u. a. eine Malaktion, die Gestaltung von Buttons und die Vergabe von Patenschaftsurkunden vorgesehen. Außerdem ist die Circus Schule Jokes mit einem Mitmachzirkus für jung und alt angefragt.
 
Und für die leibliche Stärkung wird mit Getränken, Kaffee und Kuchen ebenfalls gesorgt sein.
 
Wir wollen an Senator Lohse und seine Behörde ein weiteres mal ein deutliches Zeichen aus der Neustadt senden, dass die BremerInnen dem geplanten und stadtökologisch verheerenden Kahlschlag der 136 Platanen an der Stadtstrecke/Platanendeich unmissverständlich widersprechen!
 
Wir freuen uns auf euch!
 
 

BI startet Fotowettbewerb zum 3. Platanenfest

 

Am Sonntag, den 2. September 2018 wollen wir mit Euch unser 3. Platanenfest vor dem Papp, an der Neustadtseite der Wilhelm-Kaisen-Brücke feiern. Erstmalig wird zum Platanenfest ein Fotowettbewerb stattfinden. Es sind alle Bild-Beiträge willkommen, die ausdrücken, wir sehr die Platanen am Neustädter Deich Teil unserer Stadt, unserer Lebensqualität und unserer vertrauten Umwelt in Bremen sind.

 

Der gestalterischen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, um den Zauber der Bäume fotografisch einzufangen. Die prämierten Bilder wollen wir später zu einem Jahreskalender zusammenstellen.
Der Erlös aus dem Verkauf des Kalenders soll u.a. für das geplante Volksbegehren zur Rettung der 136 Platanen verwendet werden.

 

Es können Fotografien als Farb- oder Schwarz-Weiß-Aufnahmen als Papierbilder im Format 13 X18 cm (Quer- Hochformat) oder 13 X 13 cm abgegeben werden.

 

Auf der Rückseite der Bilder bitte mit Bleistift, Name und Anschrift, Telefon Nummer und E-mail Adresse angeben. Leider können keine Fotos auf Datenträgern angenommen werden.

 

Ihr könnt Eure Bilder am Sonntag, den 2. September ab 12:00 beim Platanenfest am Info-Stand abgeben.

 

Eine Jury wird nach dem Veranstaltungstag eine Auswahl und Prämierung der Bilder vornehmen und wegen einer späteren Veröffentlichung bei den Bildautoren nachfragen.

 

Wir freuen uns auf Eure Bilder!

 

 

BI bei Aktionstag Stadtgrün - wir machen die Neustadt grüner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild und Text: Klimawerkstadt


Die Bremer Neustadt soll grün bleiben und noch grüner werden!
Findest du auch?

Wir erweitern die Farbpalette noch etwas und nehmen uns am Samstag ein paar graue Ecken zum Bepflanzen und Verzieren vor.
Um 12 Uhr treffen wir uns in der KlimaWerksStadt zum Basteln und Topfen. Um 14 Uhr gibt es einen kleines informatives Intermezzo der Bürgerinitiative "Platanen am Deich" und danach, gegen 15 Uhr, geht es auf einen Stadtteilspaziergang mit Spaten, Schaufeln, Tomaten, farbenfrohen Bändern und mehr im Gepäck.

Du hast noch Blümchen aus dem Garten oder von der Parzelle, denen du ein neues Zuhause ermöglichen willst? Bring sie mit!

Du hast einen Gepäckträger, einen Fahrradkorb oder gar einen Bollerwagen? Bring ihn mit!

Du hast noch mehr Ideen? Bring sie mit!

 

Thema verfehlt! BI bei Lohses Sintflutveranstaltung im Kukoon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter der Überschrift „Thema verfehlt“ oder aber auch „Lohse zu Gast bei  Freunden“ könnte man die Veranstaltung „Vor uns die Sintflut“ im Kukoon am vergangene Dienstag zusammenfassen. Allerdings konnte man an dem Abend, an dem wir mit ca. 20 MitstreiterInnen dabei waren, vielmehr besichtigen, wie eine Veranstaltung so gelenkt werden kann, dass „unangenehme“ Fragen zur verfehlten GRÜNEN Umwelt-, insbesondere zu Lohses Kettensägenpolitik, nicht gestellt werden können. Wenn auch der Artikel im Weser-Kurier “Diskussion über Klimapolitik“ vom 15.06.18  dies suggerieren soll, eine Diskussion,  die diesen Namen auch verdient, wurde von den Moderatorinnen der Veranstaltung unterbunden. Von vornherein sollten an Lohse und die Referentin vom BUND nur Informationsfragen gestellt werden, und so gelang es Lohse mit einer langatmigen Rede, die äußerst schlechte Klimabilanz der Bremer GRÜNEN in Sachen CO2 Reduktion auf äußere, von Bremen „kaum zu beeinflussende Faktoren“ zu schieben (siehe Link unten). Dazu, dass die GRÜNEN um Lohse in den letzten Jahren tausende große Bäumen (also CO Speicher Nr.1!) abgeholzt haben und damit aktiv zum Klimawandel und zur steigenden Erderwärmung beigetragen haben, verloren die Vertreter der Heinrich Böll-Stiftung (GRÜNE), BUND und „Klimaaktivisten“ kein Wort und störten sich eher daran, dass wir vor Ort waren und die Veranstaltung unter den beschriebenen Bedingungen als Farce betrachteten und dies auch deutlich machten. Es ging ja auch bei dieser Pseudodiskussionsveranstaltung für diese Leute eher darum, folgsam Lohses Platituden zu lauschen. Fragen nach dem Schaden, den die GRÜNE „Umweltpolitik“ in Bremen in den letzten Jahren angerichtet hat und, wie auch bei dem geplanten Kahlschlag der 136 CO Speicher und Klimaschützer am Neustädter Deich weiter anrichten soll, störten da nur.  Die Veranstalter und das Publikum, das überwiegend aus Mitgliedern der genannten Institutionen bestand, bewegte sich an diesem Abend in einer GRÜNEN Filterblase bzw. wollte sich darin bewegen. Aber mindestens ebenso erschreckend bzw. stadtökologisch und klimapolitisch wirklich fatal ist die Tatsache, dass die unkritischen Lohse-Lauscher gar nicht auf die Idee kommen, dass Bäume, die jährlich Millionen von Tonnen CO2 absorbieren und binden, ein zentraler Faktor im Kampf gegen die Erderwärmung und Sintfluten sind! Ach ja, darum ging es an diesem Abend ja nicht…

 

WK Artikel vom  15.01.2018 "Bremen verfehlt seine Klimaziele"

 

Bilder zur Sintflutveranstaltung im Kukoon

 

 

Richtig guter Infoabend im Kukoon!

 

Wir hatten am letzten Mittwoch (06.06.18) erneut eine richtig gute Infoveranstaltung mit ca. 50 Teilnehmerinnen im Kukoon in der Neustadt. Und viele haben sich in unseren BI Verteiler aufnehmen lassen.

 

Ein wichtiger Punkt, der an dem Abend deutlich wurde, war das absolute Unverständnis über die nach wie vor ablehnende Haltung der GRÜNEN zu sicherem Hochwasserschutz mit Erhalt der wunderbaren und stadtökologisch unverzichtbaren 136 Platanen am Neustädte Deich. Zwar hat Lohse ja seinen Rückzug aus der bremer Poltik angekündigt aber es besteht die Befürchtung, dass die GRÜNEN Lohses verheerende Kahlschlagpolitik fortsetzen werden. Außerdem wurde die Befürchtung geäußert, dass Lohse jetzt nochmal richtig Gas gibt, um die Bremer mit seinen Fake News vom Kahlschlag zu überzeugen.

 

Dazu passt, dass Lohse gestern, zusammen mit dem BUND eine Veranstaltung unter dem Motto „Vor uns die Sintflut“ im Kukoon durchgeführt hat.

 

Wenn Leute wie Lohse weiter mit Hilfe von Unwahrheiten und Panikmache Politik machen, wird das Motte „Vor uns die Sintflut“, zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung!

 

Deshalb halten wir es lieber mit dem Motto von Harald Walzer „PLATANEN STATT PLATITÜDEN“, denn es natürlich äußerst absurd, Co2 Speicher Nr.1, wie die Platanen, rücksichtslos abzuholzen und eine 6 Meter breite Uferpromenade zu planen (ein zentraler Grund für den Kahlschlag!), die bei Anstieg des Meeresspiegels die meisten Zeit überflutet sein wird und dann gleichzeitig vor klimawandelbdingten Hochwasserereignissen zu warnen…

 

BI mit Infostand beim Quartiersfest Buntes Buntentor am 9. Juni 2018

Infoabend der BI im Kukoon, Mi. 06.06.18

Unsere BI PLATANEN AM DEICH setzt sich seit Juni 2016 für den Erhalt der 136 Platanen am Deich ein. Große Bäume wie die Platanen sind stadtökologische „Hochleistungsarbeiter“. Sie binden Feinstaub, kühlen die Stadt, dienen als Schall- und Immissionsschutz, binden das Treibhausgas CO2 etc. Sie wirken stressabbauend und fördern das soziale Miteinander. Trotzdem sollen am Neustädter Deich auf einer Länge von ca. 2 km 136 große, stadtbildprägende Platanen gefällt werden. Auf einer weiteren Infoveranstaltung stellt die BI erneut Möglichkeiten der Deicherhöhung vor, bei denen die Platanen erhalten werden können - ein doppelter Klimaschutz also - die von der Stadtgemeinde jedoch bisher nicht in Erwägung gezogen werden.

 

Wo:        Kukoon (Buntentorsteinweg 29)

Wann:    Mi. 06.06.2018, 19:30 Uhr

 

 Link zum Infoflyer: Bitte weiterleiten!

LASST BLUMEN SPRECHEN!  HOCHWASSERSCHUTZ UND ÖKOLOGISCHE VIELFALLT SIND MÖGLICH.

 

Wie kürzlich einem Artikel des Weser-Kurier zu entnehmen war (s.u.), können Deiche auch als ökologisch wertvoller Lebensraum für Biene, Schmetterling und Co. dienen und dabei zusätzlich noch die Sicherheit von Deichen erhöhen. Auch der Neustädter Deich mit den ehrwürdigen 136 Platanen sollte zu einem "blühenden Deich" werden, zumal die Platanen auch diversen streng geschützten Fledermausarten als Jagd- und Balzrevier dienen! Und die ersten Blumen sind am Platanendeich ja auch schon gesichtet worden...

 

LINK: WK Artikel Blühende Deiche - Blüten ohne Bienen 29.04.2018

Lohse will sich einen neuen Job suchen oder doch eher von GRÜNEN abgesägt!

 

Wie es aussieht, haben wir durch unseren konstruktiven und unermüdlichen Einsatz für die ehrwürdigen 136 Platanen am Neustädter Deich (und auch andere engagierte BI´s) einiges dazu beigetragen bzw. Senator Lohse so gefordert, dass er sich einen Job suchen will, d.h.,

 

dass er als Kandidat für die Bürgerschaftswahl 2019 als möglicher Senator nicht mehr zur Verfügung stehen wird!

 

Siehe: https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-umweltsenator-lohse-kuendigt-rueckzug-an-_arid,1719485.html

 

Eine Rolle dürfte aber auch gespielt haben, dass Lohse mit seinem stadtökologisch verheerendem, BürgerInnenbeteiligung zur Farce machendem, demokratieschädigendem Verhalten (Petitionsausschuss!) von der eigenen Partei – buchstäblich - abgesägt wurde.

 

Tja, wer zu viel sägt…Traurig nur, dass Lohse über Jahre rücksichtslos die natürlichen Lebensgrundlagen aller BremerInnen zerstören konnte, ohne dass ihn die GRÜNEN in die Schranken wiesen. Das hat viele Tausend Bäume in Bremen das Leben gekostet und die Lebensqualität in Bremen erheblich gemindert bzw. die Gesundheit von Jung und Alt in Bremen gefährdet.  Aber es musste wohl erst eine Bürgerschaftswahl vor der Tür stehen, dass die Partei sich gezwungen sah,  Lohse die Kettensäge aus der Hand zu nehmen.

 

Es bleibt zu hoffen und wir fordern die GRÜNEN dazu auf,  wirkliche politische BürgerInnenbeteiligung umzusetzen und den Schutz und die Bewahrung unserer natürlichen, stadtökologisch unverzichtbaren Ressourcen, insbesondere den Baumerhalt, ganz oben auf die politisch Agenda zu setzen.

 

 

Falls Lohses Abgang nicht nur ein GRÜNES Manöver um den Machterhalt in Bremen ist, hätten die GRÜNEN jetzt die beste Gelegenheit, sich klar und deutlich dafür auszusprechen, sicheren Hochwasserschutz mit Erhalt der imposanten und stadtbildprägenden 136 Platanen umsetzen zu wollen!

 

Die offiziellen Gutachten dazu liegen in den Schubladen des DVL und im (noch) Lohseressort!

 

Siehe auch: Buten & Binnen vom 13.04.2018

 

 

Kein Bock mehr auf GRÜNE Kahlschlagpolitik! BI protestiert bei "Zukunftskonferenz" der GRÜNEN in der Neustadt

 

 

 

 

 

 

 

BI PLATANEN AM DEICH informierte und protestierte mit 25 PlatanenretterInnen bei der sog. Zukunftskonferenz der GRÜNEN „Lust auf Stadt – Bock auf Zukunft“ in der Bremer Neustadt für den Erhalt der 136 Platanen an der Stadtstrecke.

 

Aus Sicht unserer BI hätte das Motto der Veranstaltung am 07.04.2018 eher lauten sollen,

 

„Kein Bock mehr auf GRÜNE Kahlschlagpolitik und Bürgerbeteiligungsfrust – Bock auf ein lebenswertes, grünes Bremen und gelebte Beteiligungskultur“.

 

Unsere BI protestierte vor und zu Beginn der Veranstaltung gegen den von den GRÜNEN und ihrem Senator Lohse geplanten Kahlschlag am Neustädter Deich und machte mit einem Sarg darauf aufmerksam, dass BürgerInnenbeteiligung in Bremen von den GRÜNEN schon längst zu Grabe getragen wurde.

 

Auch wenn die GRÜNEN mit dieser Veranstaltung ihren „grünen Kompass nachjustieren“ wollten, ist unsere BI äußerst skeptisch, dass ein wirklicher demokratischer Sinneswandel bei den GRÜNEN stattfinden wird. Nach wie vor ist die Partei nicht Willens oder überhaupt in der Lage ihren Kettensägensenator Lohse zur Räson zu bringen. Wie unlängst auf der letzten Deputationssitzung geschehen, sekundiert ihm eher noch die GRÜNE Parteispitze um Ralpf Saxe und Maike Schaefer beim Durchsetzen seiner stadtökologisch verheerenden Kahlschlagmaßnahmen. Auch, dass Lohse damit erneut das Petitionsrecht brach, interessierte die GRÜNEN nicht.

In Sachen Bürgerbeteiligung haben die Grünen, wie unsere BI aus eigener schlechter Erfahrung weiß, mehr als Nachholbedarf. Aber im Grunde wollen die GRÜNEN gar keine echte BürgerInnenbeteiligung, sondern sie wollen die BürgerInnen lediglich vertreten:

 

„Damit wir Euch vertreten können“ oder „Lasst Euch also nicht hängen – nutzt uns um Euch zu vertreten. Damit ihr noch direkter daran teilhabt, wie Bremen besser wird.“ (Textauszug zur Einladung Zukunftskonferenz)

In Zeiten von Parteienfrust und Politik(er)verdrossenheit ist das ein Demokratieverständnis von Vorgestern. Und dies ist umso erschreckender, wenn man bedenkt, wo die politischen Wurzeln der GRÜNEN liegen.

 

Und ganz aktuell ist im Beirat Neustadt zu besichtigen, was für ein Demokratieverständnis die GRÜNEN haben, denn dort werden die GRÜNEN Beiratsmitglieder in trauter Eintracht mit der SPD auf der nächsten Beiratssitzung (19.04.18) versuchen, die Beiratsrechte einzuschränken!

 

Aus Sicht unserer BI wird ein Nachjustieren des grünen Kompasses unmöglich sein, denn den GRÜNEN ist der Kompass längst abhandengekommen!

BI richtet Offenen Brief an Bürgermeister Sieling,Christian Weber und den Petitionsausschuss!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bremen, 14.03.2018

 

An:

 

Frau Peters-Rehwinkel

 

Vorsitzende des Petitionsausschusses der Bremischen Bürgerschaft

 

Herrn Carsten Sieling

 

Präsident des Senats

 

Herrn Christian Weber

 

Präsident der Bremischen Bürgerschaf

 

Offener Brief bzgl.: Petition S 19 /202 Hochwasserschutz mit dem Erhalt der Platanen an der Stadtstrecke

 

Sehr geehrte Frau Peters-Rehwinkel, sehr geehrter Herr Weber, sehr geehrter Herr Sieling,

 

im Namen der Bürgerinitiative PLATANEN AM DEICH hatte ich im März 2017 gemeinsam mit 1500 Mitzeichnern (1080 Unterschriften per E- Petition und 420 analogen Unterschriften) die Petition S 19/202 eingereicht. Die Petition fordert den Erhalt von 136 stadtökologisch wertvollen, stadtbildprägenden Platanen am Neustädter Deich (sog. Stadtstrecke), die Senator Lohse im Zuge einer Hochwasserschutzmaßnahme fällen lassen will. In zwei Sitzungen des Petitionsausschusses wurde diese Petition ausführlich schriftlich und mündlich begründet.

 

Obwohl der Senator bei der zweiten Sitzung persönlich anwesend war, behauptet er nun erneut (entgegen der offiziellen Machbarkeitsstudie!), dass „es keine Hochwasserschutzvariante gebe, die es ermöglichen würde, die Platanen zu erhalten“. Dies zeigt deutlich, dass er alle Argumente und Gutachten, die für den Erhalt der Platanen sprechen, nicht zu Kenntnis nehmen will und dies, obwohl in der den Planungen zu Grunde liegenden Machbarkeitsstudie ganz eindeutig festgestellt wird, dass auch Varianten mit Baumerhalt den Hochwasserschutz gewährleisten, da zukünftig (bei jeder Variante) eine Spundwand den Hochwasserschutz gewährleisten wird.

 

Darüber hinaus missachtet Senator Lohse die Arbeit des Petitionsausschusses: "Er könne nicht verstehen, warum der Petitionsausschuss nach 4 bis 5 Monaten immer noch keine Entscheidung getroffen habe.“ (Weserkurier vom 9.3.18 „ Stadtstrecke kann geplant werden“)

 

So etwas ist er von der Baudeputation nicht gewohnt. Hier werden seine Vorlagen, wie jetzt mal eben € 700.000.- für Planungs- und Projektmittel beinahe kommentarlos durchgewinkt. Hier glaubt man ihm weiter unbesehen, dass „die Platanen auf dem Deich“ nichts zu suchen haben und, dass als Kompensation für die abgeholzten Bäume ja 520 neue Bäume gepflanzt werden, obwohl jeder weiß, dass man unmöglich 520 Bäume auf der geplanten Deichanlage pflanzen kann. Und eigentlich, so Lohse, gehören Bäume ja ohnehin nicht auf den Deich! Was denn nun….?

 

Dass der Petitionsausschuss bezgl. der Petition bisher noch nicht entschieden hat, und dass es auch Gründe dafür gibt, interessierte auf der Sitzung der Baudeputation am 08.03.18, außer Vertreter der LINKEN, keinen der verantwortlichen Politiker.

 

Wie das Bauressort mit Petitionen von Bremerinnen und Bremern umgeht, haben ja Sie, sehr geehrter Herr Weber, schon einmal öffentlich beklagt (Artikel Weserkurier vom 28.2.1017 “Petitionen sind keine Petitesse“). Dort werden Sie mit der Aussage zitiert: “Der Bausenator hat abzuwarten, bis der Petitionsausschuss zu einem Ergebnis gekommen ist.“ Aber diese Aussage ist dem Senator offenbar egal und er schafft Fakten, da sich der Finanzierungsantrag (Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigung) auf die weitere technische  Prüfung der Umsetzbarkeit der Machbarkeitsstudie und des Siegerentwurfs des Planungsbüros TOPOTEK 1 bezieht. Der Entwurf von TOPOTEK 1 sieht allerdings die Fällung der 136 Platanen vor.

 

Planerisch sollen hier also -  über den Petitionsausschuss hinweg - Fakten geschaffen werden!

 

Tatsächlich stellt aber, sehr geehrte Frau Peters Rehwinkel, der Petitionsausschuss eine der letzten parlamentarischen Möglichkeiten der Bremer Bürger_innen dar, die Platanen vor dem stadtökologisch verheerenden und für sicheren Hochwasserschutz nicht notwendigen Kahlschlag zu retten.

 

Wir möchten darum bitten, dass der Petitionsausschuss ein Votum abgibt, das dafür sorgt, dass Varianten, die den Erhalt der Platanen mit einbeziehen, im Planungs- und Gestaltungsprozess endlich auch zugelassen werden. Es geht also nicht um ein fachliches Votum, sondern um ein Votum für eine Bürgerbeteiligung, die diesen Namen auch verdient, d.h. mit allen Varianten, die den Hochwasserschutz gewährleisten.

 

Die Bürgerinitiative PLATANEN AM DEICH beteiligte sich am 15.2.18 an der 1. Bremer Beteiligungskonferenz zu der u.a. die Bremer Bürgerstiftung und die Landeszentrale für politische Bildung eingeladen hatte. Anlass war die bisher nicht angegangene Umsetzung eines Beschlusses der Bremern Stadtbürgerschaft vom 10.9 2013 (!!). Jetzt wurde ein Memorandum „ Bremen - eine Stadt mit Stimme für alle Bürgerinnen und Bürger“ verabschiedet, das der Bürgerschaft inzwischen vorliegen müsste. Darin wird u.a. gefordert, dass ein nach transparenten Gesichtspunkten zusammengesetztes Gremium aus Vertretern der Bürgerschaft, der Verwaltung und der Zivilgesellschaft, das „ob und wie“ von größeren Bauvorhaben öffentlich diskutiert (trialogisches Verfahren).

 

Da ja bei den Planungen der Deichanlage an der Stadtstrecke keine privaten Investoren involviert sind, wäre dies eine gute Möglichkeit dieses Verfahren modellhaft durchzuführen.

 

In diesem Sinne könnte ein Votum des Petitionsausschusses auch ein Votum für gelebte Demokratie sein.

 

Ganz im Sinne des Statements „Petitionen sind keine Petitesse“  fordern wir Sie als Vertreter_innen der Bürgerschaft, des Petitionsausschusses und des Bremer Senats dazu auf, gegen das antidemokratische und die parlamentarische Arbeit geringschätzende Verhalten von Senator Lohse zu protestieren und einzuschreiten.

 

Andernfalls gefährdet Senator Lohse mit dem geplanten Kahlschlag an der Stadtstrecke nicht nur die Gesundheit der Bremer_innen, sondern fügt mit seiner erneuten Missachtung des Petitionsausschusses, das "eines der wichtigsten Gremien der parlamentarischen Demokratie" darstellt, dem  Vertrauen der Bremer Bürger_innen in die Demokratie und die demokratischen Institutionen erheblichen Schaden zu.

 

Für die Bürgerinitiative PLATANEN AM DEICH

 

Reinhard Lippelt                          Gunnar Christiansen

 

 

 

Lohse bricht erneut Petitionsrecht und täuscht abermals die Bremer Öffentlichkeit

Ja, und dann war da noch die Depusitzung am Do. 08.03.18 (siehe dazu unsere Pressemitteilung im Anhang), auf der Lohse und seine StadtplanerInnen mit Hilfe von Täuschungen und Unwahrheiten Haushaltsmittel in Höhe von 700.000 Euro für weitere Planungen an der Stadtstrecke von den Deputierten einforderten.

  

Erneut interessierte das Lohseressort dabei nicht, dass damit der Petitionsausschuss der Bürgerschaft übergangen und das Petitionsrecht gebrochen wird, da das Petitionsverfahren bezgl. unserer Petition noch nicht abgeschlossen ist bzw. entschieden wurde. Offensichtlich ist das Petitionsrecht den anderen Partei aber auch egal (außer DIE LINKE), da alle Parteien dem Antrag des Lohseressorts zustimmten. Unsere BI war mit ca. 20 MitstreiterInnen auf der Sitzung dabei und zeigte Flagge bzw. Banner. Zuvor hatten wir die Depumitglieder und u. a. auch die Vorsitzende des Petitionsausschusses Frau Peters-Rehwinkel darüber informiert, dass wir gegen dieses erneute Faktenschaffen durch das Lohseressort protestieren (siehe Pressemitteilung)!

  

Aber es scheint, als könnte sich Lohse - sekundiert durch die GRÜNE Parteispitze um R. Saxe, M. Schäfer und Herrn Bücking - in dieser Stadt inzwischen politisch alles erlauben: Panik stiften, die Öffentlichkeit täuschen und demokratische Verfahren bzw. Institutionen ignorieren!

  

So haben sich in dieser Woche in unserem Kampf für den Erhalt der 136 Platanen am Neustädter Deich Licht und Schatten abgewechselt.

  

Für mich, und ich denke auch für die anderen BI MitstreiterInnen, bleiben aber in erster Linie die motivierenden Eindrücke und Gespräche von unserer Infoveranstaltung in der Klimawerkstadt in der Neustadt (s.u) , auf der wir viel Zuspruch erhielten!

  

Außerdem muss eine Umsetzung der Deichbaumaßnahme in der von Lohse geplanten Form - selbst aus Sicht von Befürwortern - schon, gelinde gesagt, mehr als zweifelhaft sein, wenn ein Senator, StadtplanerInnen und eine ehemals GRÜNE Partei zu den oben genannten Mitteln greifen müssen, um ihre "graue" Vorstellung von Stadtplanung durchzusetzen!

 

Links:

Pressemitteilung BI PLATANEN AM DEICH

Weser-Kurier Artikel 09.03.18

 

 

 

Tolle Info Veranstaltung in der KLIMAWERKSTADT in der Neustadt!

 

 

 

 

 

 

 

Am letzten Di. (06.03.18) hatten wir eine tolle Info Veranstaltung in der "Klimawerkstadt" in der Neustadt. Wir konnten ca. 50 - 60 TeilnehmerInnen u. a. darüber informieren (und viele in den BI Verteiler aufnehmen) wie wichtig die 136 Platanen am Neustädter Deich für die Gesundheit und Lebensqualität der BürgerInnen - nicht nur - in der Neustadt sind. Was auffiel war, dass nicht wenige Menschen Lohses Lügenmärchen aufgesessen waren, dass sicherer Hochwasserschutz angeblich mit den stadtbildprägenden und schönen Bäumen nicht möglich wäre.

 

Dabei ist der vom Lohseressort in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie unmissverständlich zu entnehmen:

 

S. 38 Machbarkeitsstudie: „Grundsätzlich erfüllen alle Varianten die Anforderungen des Hochwasserschutzes bezüglich Schutzhöhe und Standsicherheit.“

 

Diesbezüglich konnten wir an diesem Abend wirklich Aufklärungsarbeit leisten!

 

 

Unter den Gästen war auch der SPD Bürgerschaftsabgeordnete Rüdiger Hamann, der auch die SPD in der Deputation "Umwelt, Bau und Verkehr etc." vertritt. Auf der Depusitzung am Do. (s. o.), auf der Lohse Planungsgelder aus dem Bremer Haushalt einforderte, hatte Herr Hamann von der SPD wohl schon wieder alles vergessen, denn auch er stimmte der Vergabe der Planungsmittel zu. Na ja, vielleicht klappt’s beim nächsten mal ...

Vielen Dank auf diesem Wege auch noch einmal an die Klimawerkstadt und an Eva, die spontan die Moderation an diesem Abend übernahm!

Infoabend der BI in der Klimawerkstadt am Di. 06.03.18

Unsere BI PLATANEN AM DEICH" setzt sich seit Juni 2016 für den Erhalt der 136 Platanen am Deich ein. Große Bäume wie die Platanen sind stadtökologische „Hochleistungsarbeiter“. Sie binden Feinstaub, kühlen die Stadt, dienen als Schall- und Immissionsschutz, binden das Treibhausgas CO2 etc. Sie wirken stressabbauend und fördern das soziale Miteinander. Trotzdem sollen am Neustädter Deich auf einer Länge von ca. 2 km 136 große, stadtbildprägende Platanen gefällt werden.

Bei dieser Infoveranstaltung stellt die BI Möglichkeiten der Deicherhöhung vor, bei denen die Platanen erhalten werden können - ein doppelter Klimaschutz also - die von der Stadtgemeinde jeodch bisher nicht in Erwägung gezogen werden.

 

Link: Wann und Wo?

Lohse verschnupft - BI protestiert gegen Platanenrückschnitt

 

 

Während sich der Senator Lohse noch von seinem Einsatz in Huchting auskurieren musste (verschnupft) und deshalb nur der Ressortsprecher J. Tittmann und Staatsrat Deutschendorf im Sound der Kettensägen den Platanenrückschnitt in Augenschein nahmen, war unsere BI ab kurz nach 8 Uhr vor Ort, um gegen den Rückschnitt zu protestieren!

 

Aus unserer Sicht ist dieser Rückschnitt nicht erforderlich, das haben die vergangene Jahre gezeigt, in denen die 136 Platanen am Neustädter Deich vielen Stürmen getrotzt haben. Durch den jetzt vorgenommenen Rückschnitt wird das Kronenvolumen bei 53 Bäumen um ca. 50% reduziert, was natürlich, neben dem ästhetischen Effekt, auch negative Auswirkungen auf den stadtökologischen Beitrag hat, den die Platanen in Zeiten von Klimawandel aber auch gesundheitsschädlichen Luftbelastungen u.a. durch Feinstaub, nicht nur für die Gesundheit der Menschen in der Neustadt leisten. Aus diesem Grunde sollte eine Maßnahme, wie sie jetzt durchgeführt wird, sehr gut begründet sein, was sie aus unserer Sicht nicht ist. Wenn es dem Lohseressort ernsthaft darum ginge, sicheren Deichschutz zu gewährleisten, könnten Belastungsversuche an den einzelnen Platanen durchgeführt werden und sollten nicht einfach pauschale Radikalmaßnahmen, wie die heute eingeleiteten, durchgezogen werden. Darüber hinaus haben diese massiven Rückschnitte Auswirkungen auf das Wurzelwerk der Bäume, die seit Jahrzehnten den Deich stabilisieren und die Böschung, ähnlich wie eine Stahlbeton-Bewehrung gegen das Abrutschen in einer Hochwasserssituation absichern (sog. lebendbewehrte Erde!). Ähnliches gilt für die Starkwurzeln, die auf Grund ihrer Dübelwirkung, den Deich stabilisieren. Möglicherweise erreicht das Lohseressort mit dem Rückschnitt genau das Gegenteil, was eigentlich das Ziel der Maßnahme sein sollte – sicheren Hochwasserschutz zugewährleisten! Zu guter Letzt kamen wir mit den beiden Ressortvertretern noch ins Gespräch und warben noch einmal für die Einrichtung eines Runden Tisches, an dem neben Behördenvertretern und BI, unabhängige Baumgutachter und Umweltverbände beteiligt sein sollten.

 

Mal sehen, vielleicht geht in der Richtung ja noch was, denn was bisher in Sachen Bürgerbeteiligung gelaufen ist, hat diesen Namen nicht verdient!

 

Bericht WK 13.02.2018

BI überreicht Goldenes Sägeblatt im Baumstumpf an Neustädter Beiratssprecher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der letzten Beiratssitzung des Beirat Neustadt (18.01.18) überreichten einige unserer MitstreiterInnen den beiden Beiratssprechern von GRÜNE (Dr. Mose) und SPD (Herrn Oppermann) wg. „besonderer Verdienste um den Baumschutz und ihren Einsatz für die Platanen am Neustädter Deich“ das Goldene Sägeblatt im Baumstumpf und verlasen dazu folgende Laudatio:

 

Sehr geehrter Hr. Prof. Mose, sehr geehrter Hr. Oppermann, liebe Grüne, liebe SPD,

 

nachdem Sie auf der letzten Beiratssitzung die Arbeit des Beirates und auch der Neustädter Bürger im letzten Jahr so sehr gewürdigt haben, möchten auch viele Neustädter Menschinnen Ihnen dafür danken, das Sie sich so nachhaltig für den Erhalt der Grünanlagen und Bäume unter Berücksichtigung der Verkehrssicherheit eingesetzt haben.
Auch Ihnen ist es zu verdanken, daß uns an der Stadtstrecke des Deiches noch kein Ast auf den Kopf gefallen ist.

 

Dafür möchten wir Ihnen das goldene Sägeblatt am Baumstumpf überreichen.

 

Möge Sie diese Auszeichnung beflügeln, uns auch 2018 vor den Gefahren, die von den agressiven Neustädter Bäumen ausgehen, zu beschützen.


Vielen Dank
________________________
Zur Erinnerung: GRÜNE und SPD, die sich 2016 in einem Beiratsbeschluss einstimmig gegen den Erhalt der 136 Platanen am Neustädter Deich ausgesprochen hatten, zeigten auch sonst kein großes Engagement für den Baumerhalt in der Neustadt.

BI in bester bremischer Baumschutztradition!





 

"Als später die Bau-und Straßen-Polizei diesen Bäumen den Krieg erklärte und sie,um eine freiere Circulation des Verkehrs innerhalb der Stadt herzustellen, wegschaffen wollte, da erhob sich bei jeder Straßenecke, bei jeder Baumgruppe, an welche die Axt gelegt wurde, ein Kampf, der davon betroffenen  Anwohner.Und die Petitionen, die sie für die Conservierung ihrer Linden an den Senat richteten, sind zuweilen sehr rührend und beweisen vielfach, wie werth und lieb diese grünen Bäume der Bevölkerung geworden waren."

 

Dies ist nicht etwa ein aktueller Bericht aus dem Weser-Kurier, sondern stammt aus einer alten Bremer Chronik, die aber offensichtlich immer noch - nach einigen vergangenen Jahrhunderten - hoch aktuell ist.

 

Mehr dazu siehe Link: Alte und neuen Zeit

Episoden aus der Cultur-Geschichte der Freien Reichsstadt Bremen

von J.A.Kohl Bremen 1871 Faksimile-ausgabe 1975

 

Spundwand am Weserstadion mit Baumerhalt möglich! Warum also nicht auch am Neustädter Deich?

Dass ein "Zusammenleben" von Spundwand und bereits seit vielen Jahren vor Ort vorhandenen Bäumen funktioniert (mit wenigen Metern Abstand!), kann man ganz in der Nähe betrachten... und zwar an der neu installierten Hochwasserschutzwand am Trainingsplatz von Werder Bremen! Na also Senator Lohse, es geht doch!

Kettensägen bleiben vorerst stumm!

 

 

 

 

 

Frühes aufstehen lohnt sich doch (manchmal)! Der vom Lohseressort geplante massive Rückschnitt an 53 Platanen am Neustädter Deich wird erst einmal aufgeschoben. Wir waren heute morgen (18.12.17) mit einigen MitstreiterInnen am Deich, um gegen den Rückschnitt zu protestieren. Allerdings blieben die Kettensägen heute zum Glück stumm, da UBB nach offiziellen Angaben, auf Grund einer fehlender Erlaubnis für die Durchführung der Kettensägenaktion notwendigen Verkehrsbeschränkung, vorerst untätig bleiben muss. Wir haben die Zusage, dass bis Mitte Januar keine Maßnahmen ergriffen werden. Außerdem ist man unserem Gesprächsangebot gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen. Das ist noch etwas vage, lässt aber hoffen...Wir vermuten aber, dass insbesondere das in Sachen Platanen laufende Petitionsverfahren keine unerhebliche Rolle bei diesem Sinneswandel gespielt haben dürfte. Zur Erinnerung: Während eines laufenden Petverfahrens dürfen keine, möglicherweise Fakten schaffenden Maßnahmen ergriffen werden!

Lohseressort plant für Mo. (18.12.17) massiven Kronenrückschnitt an 53 Platanen am Neustädter Deich!

Wir werden uns am Mo. ab 8:00 vor dem Mondelezgebäude treffen, um zu protestieren! Seit auch dabei und informiert Freunde und Bekannte!

 

Hände weg von den Platanen, Senator Lohse!

Das Lohseressort plant trotz eines laufenden Petitionsverfahrens ab Mo. massiven Kronenrückschnitt an vielen Platanen am Neustädter Deich!

 

Am letzten Di. wurde unsere BI vom Umweltbetrieb Bremen darüber informiert, dass ab Mo., den 18.12.17, massive Rückschnitte (Einkürzungen von 2 Meter!) an 53 Platanen vorgenommen werden sollen. Diese stadtökologisch verheerende Maßnahme wird mit der angeblichen Gefährdung des Deiches und der Verkehrssicherungspflicht begründet.

 

Unsere BI hat darauf dem Umweltbetrieb wie folgt geantwortet und wird am Montag am Neustädter Deich sein und gegen diesen unbegründeten, massiven und dem Petitionsrecht widersprechenden Eingriff  protestieren:

 

Sehr geehrte Frau Doty,

vielen Dank für die Info. Allerdings lehnt unsere BI die von Ihnen geplante Maßnahme aus folgenden Gründen strikt ab.

 

1. Aus unserer Sicht ist ein Kronenrückschnitt, um Windlast aus den Kronen zu nehmen, bei den allermeisten Platanen nicht erforderlich bzw. zu unterlassen, da diese durch die Bebauung am Neustädter Deich abgeschirmt werden. Die auf die Bäume einwirkende Windrichtung Südwest kommt aus Richtung der Bebauung. "Aufgrund der vorhandenen Bebauung weisen die meisten Platanen somit einen geschützten Standort auf." (vgl. Baumgutachten 2012 S. 9). Und sollte der Wind aus einer anderen Richtung kommen, schirmen sich die Bäume gegenseitig ab. Außerdem haben u.a. die letzten beiden Stürme gezeigt, wie stabil und sicher die Platanen - selbst in belaubten Zustand - am Deich stehen. Falls es dennoch Unsicherheiten wegen der Standsicherheit geben sollte, sollten Zugversuche an den einzelnen Bäumen durchgeführt werden, bevor es zu Schnittmaßnahmen, wie die von Ihnen geplanten, kommt. Dies ist ein gängiges Verfahren zur Prüfung der Standfestigkeit von Bäumen.

 

2. Die 136 Platanen stellen auf 2 km Länge eine riesige Klima- und Schadstofffilteranlage dar (siehe Klimaanalyse 2013 des Bauressorts), deren Wirksamkeit für die Gesundheit der BürgerInnen nicht fahrlässig beeinträchtigt werden darf. Die von Ihnen beabsichtigten Kroneneinkürzungen stellen eine erhebliche Beeinträchtigung der stadtökologischen Funktion der Platanen dar, die zu unterbleiben hat bzw. nur nach genauester Prüfung auf deren Notwendigkeit erfolgen dürfte (siehe 1.). Diese Prüfung ist nicht erfolgt! Mit der Einkürzung vermindern Sie die stadtökologische Leistungsfähigkeit der Bäume und gefährden damit die Gesundheit der Bremer BürgerInnen.

 

3. Und wenn es Ihnen um die Verkehrssichert bezügl. Astabbrüchen geht, also ein Pflegeschnitt der Platanen erfolgen soll, dann sollte die Pflegemaßnahme (nicht Reduzierung der Windlast) unter Berücksichtig der neuesten Erkenntnisse bezgl. der Reduzierung des Massaria Pilzes erfolgen. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an Herrn Dr. Stobbe vom Hamburger Institut für Baumpflege, der mit bestimmten Schnitttechniken große Erfolge bei der Reduzierung der Krankheit erzielt hat. (vgl. Jahrbuch der Baumpflege 2017 "Einfluss von Schnittmaßnahmen in der Krone auf die Massaria-Krankheit der Platane". Ein einfaches "Drauflosschneiden" wäre also im höchsten Maße kontraproduktiv und für die Bäume schädlich.

 

Wir möchte Sie ausdrücklich darauf hinweisen, das bezgl. der Platanen am Neustädter Deich ein Petitionsverfahren läuft, das noch nicht abgeschlossen ist und das die Vorsitzende des Petitionsausschusses Frau Peters, den Vertreter der Behörde, Herrn Koldehoff, ausdrücklich ermahnt hat, keine schwerwiegenden Eingriffe an den Bäumen vorzunehmen bzw. diese so zu beschneiden, dass diese erheblich beeinträchtigt werden. Aus unserer Sicht stellen die von Ihnen vorgesehenen Kroneneinkürzungen (2 Meter/53 Platanen!) solch einen Eingriff dar!

 

Wir fordern Sie aus den vorgenannten Gründen dringend auf, die geplanten Kroneneinkürzungen zu unterlassen, solange nicht untersucht  (Zugversuche an den einzelnen Platanen) wurde, ob diese überhaupt erforderlich sind. Außerdem sollte wg. des behaupteten Massaria-Befalls einiger Platanen, das Institut für Baumpflege in Hamburg bezgl. Schnittmaßnahmen an den Bäumen, hinzugezogen werden, um die unverzichtbare stadtökologische Leistungsfähigkeit  der 136 Platanen auch in Zukunft zu sichern.

 

Außerdem schlagen wir die Einrichtung eines Gesprächskreises vor, in dem neben Vertreter der BI und der Behörde, auch Vertreter von Umweltverbänden und unabhängige Baumgutachter beteiligt sein könnten.

 

Beste Grüße

Gunnar Christiansen

 

P.S. Wir werden u.a. den Petitionsausschuss über die von Ihnen geplanten Kroneneinkürzungen informieren.

 

Infomail von UBB an unsere BI vom 12.12.17

 

BI mit Infobude bei LICHTER DER NEUSTADT

 

 

Am Mittwoch (6.12.17) waren wir mit einigen BI UnterstützerInnen auf dem Kreativ-Weihnachtsmarkt LICHTER DER NEUSTADT dabei, um über den geplanten Kahlschlag der 136 Platanen zu informieren. Es hat viel Spaß gemacht aus unserer Infobude heraus, in einem wunderbaren Ambiente, bei klasse Mucke mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Wir sind auf durchweg positive Resonanz getroffen und erhielten viel Ermutigung für unsere Rettungsaktion am Neustädter Deich!

 

Bilder LICHTER DER NEUSTADT

 

GETÄUSCHT: Lohses "Jahrhundertbauwerk" wird zum unkalkulierbaren Finanzrisiko für Bremen

 

Am letzten Samstag erschien im Weser-Kurier der sehr aufschlussreiche Artikel "Neue Deiche werden teurer".
Darin muss Ronny Meyer, Staatsrat aus dem Lohseressort, einräumen, dass das "Jahrhundertbauwerk" am Neustädter Deich leider nicht, wie bisher behauptet, weitestgehend aus Mitteln des Generalplan Küstenschutz finanziert werden kann (70% zahlt der Bund/ 30% Bremen) und nun zum unkalkulierbaren Risiko für die Bremer Steuerzahlerinnen und Steurzahler werden könnte.

siehe:   https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-neue-deiche-werden-teurer-_arid,1670234.html
 
Aber nun ist die „Katze aus dem Sack“, dass das am Neustädter Deich geplante „Jahrhundertbauwerk“ zum unkalkulierbaren Risiko für die Bremer Steuerzahler werden könnte. Seit der Präsentation der opulenten Planungen wurde vom Lohseressort der Eindruck erweckt, dass der Großteil der Finanzierung über den Generalplan Küstenschutz abgesichert sei. Aber nun kommt raus, dass daraus kein Geld  bereitgestellt werden wird. Dies dürfte Senator Lohse aber von Anfang an bekannt gewesen sein, denn der Neustädter Deich wird dort als bereits erhöhte Deichlinie ausgewiesen und als konkrete Baumaßnahme gar nicht erwähnt! Man kann hier nur von einem Täuschungsmanöver sprechen, um die Bremer auf das „Jahrhundertbauwerk“, das den für sicheren Hochwasserschutz unnötigen Kahlschlag von 136 stadtbildprägenden Bäumen vorsieht, einzustimmen und keinerlei Zweifel an dem Projekt aufkommen zu lassen. Das Täuschungsmanöver wurde begleitet von der Verbreitung von - den offiziellen Gutachten widersprechenden - Unwahrheiten und „Panikmache“.

 

Wäre von Anfang an bekannt gewesen, dass das mit ca. 38 Mill. Euro veranschlagte  „Jahrhundertbauwerk“ zukünftig zum unkalkulierbaren Risiko für den Bremer Haushalt  werden könnte, hätte die Öffentlichkeit sicherlich wesentlich kritischer reagiert. Zumal in einem Haushaltsnotlageland, wie Bremen. Das Lohseressort sollte unverzüglich zu einer seriösen Hochwasserschutzplanung – mit Baumerhalt - zurückkehren.

 

Ein Beispiel könnte Brake sein. Dort wurde vor einigen Jahren straßenseitig eine Spundwand verbaut. Alle großen Bäume sind bei bester Gesundheit und haben die Baumaßnahme gut überstanden. Bei Umsetzung dieser Variante würde der Charakter des Neustädter Deichs weitgehend erhalten bleiben. Und das alles mit Erhalt der stadtökologisch unverzichtbaren 136 Platanen, die die Menschen in Bremen mit ihrer imposanten Schönheit weiter erfreuen könnten. Gleichzeitig bliebe den Bremern ein unkalkulierbares Finanzabenteuer, ähnlich wie der Space-Park erspart.

 

Bereits am Montag, den 20.11.2017 haben wir eine wesentlich umfassendere Pressemitteilung (siehe Link unten) rausgeschickt, die bisher, so weit ich weiß, leider von der Presse nicht aufgegriffen wurde. Darüber hinaus wurde die PM auch an Bürgermeister Sieling, Finanzsenatorin Linnert, die Deputation Bau, Umwelt und Verkehr, den Petitionsausschuss etc. verschickt. Es kann also keiner mehr sagen, er oder sie hätte von nichts gewusst ...

Bitte leitet die Info auch an Freunde und Bekannte weiter!
 
 

So nicht, Senator Lohse!

BI informiert GRÜNE über geplanten Kahlschlag am Neustädter Deich

Anlässlich der Mitgliederversammlung der GRÜNEN am Sam., den 11.11.17 hat unsere BI PLATANEN AM DEICH mit ca. 20 MitstreiterInnen viele TeilnehmerInnen der Mitgliederversammlung vor Ort darüber informieren können, dass sicherer Hochwasserschutz auch mit Erhalt der 136 ehrwürdigen und stadtökologische unverzichtbaren Platanen möglich ist. Gerne wurde von den allermeisten GRÜNEN Mitgliedern unser Infomaterial entgegengenommen und es kam zu einem zumeist konstruktiven  Austausch.

Wir sind davon überzeugt, dass es viele Mitglieder der Bremen GRÜNEN gibt, die den geplanten Kahlschlag am Neustädter Deich und den rücksichtslosen und gesundheitsgefährdenden Umgang des Lohseressort mit unseren Lebensgrundlagen sehr kritisch sehen. Und wenn sich die Bremer GRÜNEN auf der Mitgliederversammlung mit der Frage beschäftigt haben, warum die Partei in der Wählergunst immer weiter absingt, dann hätte ein Blick über die Kleine Weser auf die Platanen gereicht, um eine Anwort zu finden.

 

Denn eine Partei, die sich das GRÜN auf die Fahnen geschrieben hat, muss Umweltschutz ernst nehmen und darf ihn nicht ökonomischen Interessen opfern!

 

Und offenbar wurde ja am Samstag auch über die Platanen gesprochen:

 

"Die Grünen setzten sich am auf ihrer Mitgliederversammlung auch kritisch mit dem für sie enttäuschenden Bundestagswahlergebnis auseinander. In Bremen waren Sie hinter die Linken zurückgefallen. Große Zustimmung erfuhr dabei ein Antrag aus der Feder des früheren Bürgerschaftsabgeordneten Hermann Kuhn, in dem u.a. gefordert wird, wieder sehr viel stärker den Dialog mit der Bevölkerung auf Stadtteilebene zu suchen. Das die Gesprächsfäden vielfach abgerissen sind, beklagen auch mehrere Redner. Beispiel wurde der Ärger um das geplante Biomüll-Zwischenlager und die bevorstehenden Fällungen der Platanen am linken Weserufer genannt." (Weser-Kurier: "Schweres Zerwürfnis bei den Bremer Grünen" vom 12.11.17 Printausgabe)

 

BI trifft Märchensenator Lohse auf 2. Petitionssitzung

"Rut mit´n Torf hau hin und hol Rut. Dat matscht so schön und tut Saugut."

Umweltsenator Lohse (GRÜNE), in Vorbereitung auf die Petitionssitzung am Nachmittag, torft wieder alles weg oder war`s doch Sondermüll?

 

Am Freitag, den 3.11.17 hatte unsere BI (ca. 50 BI MitstreiterInnen waren dabei!) das "Vergnügen" sich direkt, unter Beteiligung der Ausschussmitglieder des Petitionsausschusses der Bremer Bürgerschaft, mit Senator  Lohse (sekundiert von zwei Mitarbeitern des Ressorts) auseinanderzusetzen. In der ersten Stellungnahme des Senators wurde aber schon deutlich, dass wir es eher mit einer senatorischen Märchenstunde, als mit einem konstruktiven Austausch in der Sache zu tun haben würden.

 

Der Senator wiederholte seine bereits bekannten Unwahrheiten, dass z.B. alles andere als die Umsetzung der sog. Vorzugsvariante den Hochwasserschutz gefährden würde und dass der dauerhafte  Erhalt der 136 Platanen leider Bäume nicht möglich sei. Ich habe dann aus dem offiziellen Baumgutachten zitiert, das ganz im Gegenteil von dem langfristigen Erhalt der allermeisten 136 Platanen ausgeht. Und so ging es eigentlich immer weiter… Fakten interessieren Märchensenator Lohse nicht besonders.

 

Es kann aber auch daran gelegen haben, dass er gerade vom „Baggerstich“ in der sog. Gartenstadt Werdersee kam. Möglicherweise hatte er zu tief in der 4000qm  Sondermüllbrache herumgestochert, die nach Angaben des Lohseressorts ja eigentlich ziemlich ungefährlich ist (ebenfalls entgegen den offiziellen Gutachten!).

 

An diesem Nachmittag schwang sich Lohse zum unerschrockenen Hochwasserretter  auf (und vergoss dabei so mache Krokodilsträne), den nur die Sorge umtreibt, dass die Neustadt absäuft, wenn die 136 Platanen auf dem Deich stehen bleiben würden. Schade um die Bäume aber das ist ja nicht so schlimm, so Lohse, da die „stadtbildprägende Kulisse“ durch das Anpflanzen von vielen Ahornbäumen (Wuchshöhe bis zu 30 Meter/Stammdurchmesser bis zu 1 Meter!) wieder hergestellt werden soll. Hier ergibt sich natürlich ein Widerspruch. Einerseits müssen die Platanen vom Deich verschwinden, weil sie angeblich den Hochwasserschutz gefährden, andererseits sollen wieder große Bäume nachgepflanzt werden, die dann nach einigen Jahren bzw. Jahrzehnten ja eigentlich auch eine Gefahr darstellen würden!

 

Zumal Lohse den geplanten Kahlschlag der 136 Platanen mit der aufwendigen und kostenintensiven Wartung einer zur Entwässerung des Deichkörpers einzubauenden Drainage begründete, die im Hochwasserfall außerdem von Mitarbeitern geschlossen werden müsste.

 

Es sei denn es ist vorgesehen, die Ahornbäume ab einer gewissen Größe zu fällen, da diese ja sonst, wie gesagt, ebenfalls die Sicherheit der Hochwasserschutzanlage gefährden und eine kostenintensive Wartung und Unterhaltung der der Drainage erfordern würden!

 

Aber sehr wahrscheinlich geht es dem Lohseressort weniger um den Hochwasserschutz, der durch die Platanen angeblich gefährdet wird, sondern darum, die 136 stadtökologisch unverzichtbaren Platanen durch „passendere“ Bäume zu ersetzen. Dies ist auch der Machbarkeitsstudie zu entnehmen:

 

„Als neue Baumart sollte ein Baum gewählt werden, der nicht so großkronig wie die Platane ist und keine so dichte Krone aufweist. Es sollte ein mittelkroniger Baum mit transparenterer Krone gewählt werden, damit die angrenzende Bebauung von Tageslicht erreicht wird“ (S.23).

 

Damit ist auch die Aussage von Lohse ein Fake, dass die imposante Baumkulisse wieder hergestellt werden soll. Aber dem Senator und seinen Stadtplanern geht es offensichtlich  eher darum, die Stadtstrecke für Investoren „aufzuhübschen“ bzw. dafür zu sorgen, dass die zukünftige hochpreisige Bebauung (siehe aktuell Häschenstraße an der Stadtstrecke) vom „Tageslicht erreicht wird“.

 

Im Übrigen ging Lohse auch nicht auf den Hinweis ein, dass Drainagen etc. insbesondere dann nicht erforderlich wären, wenn die den Hochwasserschutz gewährleistende Spundwand hinter den Bäumen eingebracht werden würde. So hatte es ja auch der Deichverband am linken Weserufer ursprünglich angedacht (siehe Baumgutachten 2012), bis das Lohseressort die Stadtstrecke als stadtplanerisch zu bespielendes Investorenmodell entdeckt und die Planungen an sich riss. Aber das sollte auch nicht überraschen, denn um Hochwasserschutz geht es bei diesem Projekt schon lange nicht mehr (s.o.).

 

Wenn man Senator Lohse nicht schon kennen würde, wäre man am Freitag ebenfalls von seiner Aussage überrascht gewesen, dass die Variante, die den Erhalt der Platanen vorsieht teurer als die sog. Vorzugsvariante ist. Allerdings ist die von Lohse vorgesehen Kahlschlag- bzw. Vorzugsvariante  um ca. 2 Mill. Euro teurer, als die Variante mit Erhalt der 136 Platanen (siehe Machbarkeitsstudie)! Unwahrheiten über Unwahrheiten….

 

Und auch mein Hinweis, dass die Stadtstrecke gar nicht im Generalplan Küstenschutz als Maßnahme aufgeführt wird (damit wird die Hochwasserschutzmaßnahme begründet und läuft der Hauptteil der Finanzierung) bzw. dort als „bereits erhöhte Deichlinie“ ausgewiesen wird, beeindruckte Senator Lohse nicht bzw. er antwortete auf diesen Einwand nicht einmal…

 

Fazit: Im Grunde ist Lohse wieder bei seiner ursprünglichen „Argumentationslinie“ angekommen: „Bäume gehören nicht auf den Deich“ und die „Neustadt säuft ab“.

 

Fakten, die diese panikschürenden Aussagen widerlegen und die ja überwiegend den Gutachten des Lohseressorts selbst bzw. der offiziellen Machbarkeitsstudie entstammen, interessieren Lohse einfach nicht!

 

Der Petitionsausschuss wird jetzt voraussichtlich im Dezember entscheiden, welche Empfehlung sie an die Bürgerschaft geben wird.

 

Weser- Kurier  04.11.17 "Behörde beharrt auf Fällung der Platanen"

TAZ "Baumfreunde lassen nicht locker"

 

 

 

BI informiert beim Forum Bremen Innenstadt 2025

 

Am Montag, den 23.10.17 konnte unser BI PLATANEN AM DEICH die Teilnehmer des Forums Innenstadt Bremen 2025 mit ca. 30 MitstreiterInnen darauf aufmerksam machen, wie wichtig der Erhalt der stadtbildprägenden und  stadtökologisch unverzichtbaren 136 Platanen für Bremen sind. Dies betrifft nicht nur ihre unschätzbare Bedeutung für die Gesundheit und Lebensqualität der Bremer BürgerInnen, sondern auch ihre Bedeutung für eine attraktive Innenstadt, die ja den TeilnehmerInnen des Forums ja sehr am Herzen liegt. Wir konnten einigen Besuchern des Forums  auch unser Infoblatt zum geplanten Kahlschlag  in der Hoffnung überreichen, das verstanden wird, dass die Attraktivität der Innenstadt maßgeblich davon abhängt, ob sie zukünftig einen lebenswerten Begegnungs- und Lebensort für ihre BesucherInnen und BewohnerInnen darstellen wird.  Und dafür ist der Erhalt der 136 Platanen, die eine riesige Klima- und Feinstaubfilteranlage darstellen aber auch die beruhigende, stressmindernde und wohltuende Wirkung des Grüngürtels am Neustädter Deich unabdingbar. Erst wenn das von Teilnehmern wie Senator Günthner, Senator Lohse, Frau Dr. Reuther und Herrn Zech etc. begriffen wird, kann ganz im Sinne des Mottos der Veranstaltung ein Sprung nach vorne gelingen.

BI und Platanen in der Wochenserie "Von Bäumen und Menschen" bei B&B

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Wochenserie "Von Bäumen und Menschen", die Buten & Binnen in der letzten Woche ausgestrahlt hat, wurde eine ganze Folge unserem Kampf für die 136 Platanen an der Stadtstrecke gewidmet!

 

Zur B&B Sendung (06.09.17) von "Bäumen und Menschen" mit BI und Platanen

 

Senator Lohse wegen "Baumfrevels unter Inkaufnahme von Toten" angezeigt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitglieder unserer BI haben am Freitagvormittag (08.09.17)

"Umweltsenator" Lohse wegen "Baumfrevels unter Inkaufnahme von Toten" bei der Staatsanwaltschaft Bremen angezeigt!

 

Text Strafanzeige

 

Sat1 Regional berichtete (auf Bild klicken!)

BILD.de

 

Infoveranstaltung im Bürgerhaus Weserterrassen

Unser BI hat am 28.08.2017 die Weser überquert und informierte Bremer BürgerInnen im Bürgerhaus Weserterassen über den geplanten Kahlschlag am Neustädter Deich!

 

 

 

 

Erfolg unserer BI und die Platanen am Deich: Senator Lohse wird vor den  Ausschuss geladen!

Platanenretter Olaf und Joachim mit dem Präsidenten der Bremer Bürgerschaft Christian Weber (steht leider nicht für die offizielle Position der SPD zum geplanten Kahlschlag) kurz vor Beginn der Petitionsausschusssitzung.

 

Erfolg der BI vor dem Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft am 18.08.17 - Der Petitionsausschuss ist unzufrieden mit den Aussagen des Vertreters des Bauressorts und will Senator Lohse zur nächsten Sitzung laden!

 

Weitere Bilder zur Petitionsausschusssitzung

Weser Kurier 29.08.2017 "Lohse soll Fragen zu Platanen beantworten"

 

 

 

Am vergangenem Freitag tagte der Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft zur von uns eingebrachten und von 1500 Mitzeichnern unterstützten Petition, die 136 ehrwürdigen und stadtökologisch unverzichtbaren Platanen am Neustädter Deich vor den Kettensägen Senator Lohses zu retten.
Mit der Unterstütung von ca. 60 anwesenden Platanenfreundinnen und -freunden (!) konnten Reinhard Lippelt und Gunnar Christiansen die Ausschussmitglieder und Vertreter der Parteien der Bremer Bürgerschaft darüber informieren, welche Unwahrheiten vom Lohseressort verbreitet werden, um den geplanten Kahlschlag durchzusetzen bzw. wie sich der Sachverhalt aus Sicht unserer BI tatsächlich darstellt. Der Vertreter des Lohseressorts, Hr. Koldehofe, konnte mit seinen Begründungen zur angeblichen Notwendigkeit des geplanten Kahlschlags, die Ausschussmitglieder nicht überzeugen und seine Aussagen riefen eins ums andere Mal erstaunte Blicke und Kopfschütteln der Ausschussmitglieder hervor.

Insbesondere folgende Punkte in den Ausführungen von Herrn Koldehofe ließen die Abgeordneten und die Ausschussvorsitzende stutzig werden und führten zu wiederholtem Nachfragen:
 
- Ein bei solchen Deichbaumaßnahmen übliches wasserbauliches Gutachten (Hydronumerisches Gutachten) sei, so Hr. Koldehofe, nicht notwendig, da sich ja an der Situation an der Stadtstrecke nichts geändert habe und deshalb das Datenmaterial aus den 80er Jahren für die Planung der Deichbaumaßnahme ausreichend sei. Außerdem würde die Ausarbeitung eines solchen Gutachtens  6-8 Jahre in Anspruch nehmen! Unsere BI fordert dieses Gutachten, da möglicherweise ganz andere Gestaltungen des Deiches (breitere Uferpromenade; breitere Unterführung der Brücken u.a für Fahrradverkehr) mit dem Erhalt der Platanen möglich wären! Unsere BI ist davon überzeugt, dass nachdem die Stadtplaner im Lohseressort die Planungen zur Deichertüchtigung dem Deichverband aus den Händen genommen hatten, von Anfang an festgelegt wurde, wie die Stadtstrecke im Wesentlichen einmal aussehen soll (6 m breite Uferpromenade bzw. "2. Schlacht" ohne die 136 Platanen). Damit wurden weitere wasserbauliche Gutachten "natürlich" überflüssig!
 
- Herr Koldehofe räumte ein, dass die Entscheidung der Behörde, im Rahmen des ausgelobten Gestaltungswettbewerbs nur Vorschläge ohne Platanen zu akzeptieren, auf die von Anfang an feststehende städtebauliche Planung des Lohseressorts zurückging, ohne Platanen zu planen (s.o.). Dazu stellte der PA fest, dass in dem Gestaltungswettbewerb auch Entwürfe mit Platanen hätten zugelassen werden müssen. Für unser BI bedeutet dies implizit, dass auch im sog. Bürgerbeteiligungsverfahren die Varianten mit Platanenerhalt hätten zugelassen werden müssen!

 - Hr. Koldehofe bestätigte, dass die Vorzugsvariante (ohne Platanen) teurer werden würde, als die in der Machbarkeitsstudie entwickelten Varianten mit Baumerhalt. Bremen bekommt im Rahmen des Generalplans Küstenschutz lediglich 70% der günstigsten Variante vom Bund finanziert.
 
- Die Deichsicherheit stelle sich, so Hr. Koldehofe, derzeit als sehr unsicher dar, da der Baugrund sehr schlecht sei und die Bäume auf Grund ihrer Größe eine Gefahr für den Hochwasserschutz darstellen würden. Wir machten den Petitionsausschuss darauf aufmerksam, dass die Bäume sehr wahrscheinlich nicht zufällig auf dem Deich gepflanzt wurden, sondern gerade auf Grund des schlechten Baugrundes dort angepflanzt wurden, da sie dem Deich und der sehr steilen Uferböschung halt geben und im Hochwasserfall ein Abrutschen der Böschung verhindern ("Dübelwirkung").

- Herr Koldehofe machte darauf aufmerksam, dass die Platanen im Herbst wieder beschnitten werden müssten, um keinen Gefahr für die Deichsicherheit darzustellen (s.o.). Dies veranlasste die Ausschussvorsitzende Fr. Peters-Rehwinkel zu der deutlichen Ermahnung(!), die Platanen nicht so zu beschneiden, dass im Grund nichts mehr von den Bäume übrig bleibt und am Neustädter Deich keine Fakten geschaffen werden dürfen! Offenbar hat der Petitionsausschuss schon entsprechende Erfahrung mit dem Lohseressort gemacht.


Fazit: Hr. Koldehofe konnte die Ausschussmitglieder nicht von der zwingenden Notwendigkeit des geplanten Kahlschlags überzeugen und diverse Ungereimtheiten konnten von ihm nicht befriedigend aufgeklärt werden!

Aus diesem Grund wird der Ausschuss Senator Lohse selber in der Sache hören und zu der nächsten Sitzung einladen - nicht zuletzt auch wegen der Bedeutung der 136 Bäume für die Gesundheit der Bremer BürgerInnen -, um aus erster Hand Aufklärung in der Sache zu erhalten bzw. zu erfahren welche politischen Absichten hier verfolgt werden sollen. Auch wir als  Vertreter der BI PLATANEN AM DEICH werden wieder dabei sein und für die ehrwürdigen 136 Platanen am Neustädter Deich eintreten!

 

BI Exkursion nach Brake

Auch eine Spundwand hinter den 136 Platanen könnte eine Hochwasserschutzalternative mit Baumerhalt sein. In Brake war dies vor einigen Jahren möglich!

 

BI Exkursion nach Brake oder Hochwasserschutz mit Bäumen ist möglich!

 

Am Sonntag, den 18.06.17 hat unsere BI PLATANEN AM DEICH mit der "Oceana" eine Exkursion nach Brake unternommen, um sich direkt vor Ort davon zu überzeugen, dass Hochwasserschutz auch mit dem Erhalt bereits vorhandener Bäume im Deichbereich durchaus möglich und obendrein auch sinnvoll ist. Wie Olaf Dinné berichtete, sollten auch hier im Rahmen des Hochwasserschutzes die alten Bäume gefällt werden (hier sind es Linden).

 

Die Bürgerinnen und Bürger haben es seinerzeit verhindern können und nun sieht man:

 

Die Spundwand steht in ca. 3 m Entfernung zu den Bäumen, die Bäume sind prächtig und gesund geblieben und schaffen eine naturnahe und grüne Atmosphäre und tragen erheblich zur Aufenthaltsqualität am Deich bei.

 

Das ist Wirklichkeit, während der Bremer "Umweltsenator" den Bremerinnen und Bremern einzureden versucht, dass die imposanten 136 Platanen am Neustädter Deich aus Hochwasserschutzgründen gefällt werden müssen.

 

Insbesondere die Strecke am St.Pauli Deich wurde als bautechnisch viel zu eng und die Deichertüchtigung mit Baumerhalt von Anfang an als nicht umsetzbar bezeichnet. Damit wurde im Bereich oberhalb des Wehrs, mangels der Entwicklung von Alternativen, für alle Platanen in diesem Deichabschnitt das Todesurteil gesprochen.

 

In Brake sahen wir, dass es eine Lösung gibt, die auch an der Stadtrecke umsetzbar wäre und den stadtökologisch unverzichtbaren Baumbestand erhalten würde. Alternativ zu den Varianten in der sog. Machbarkeitsstudie, die lediglich eine Spundwand wasserseitig der Bäume vorsehen, sollte es, wie das Beispiel in Brake zeigt, alternativ ebenfalls möglich sein, eine Spundwand landseitig der Platanen zu installieren, was den derzeitigen Charakter am Neustädter Deich weitestgehend erhalten würde. Die Spundwand könnte begrünt werden, so dass eine von beiden Seiten aus grüne Passage entstehen kann.

 

Die ersten Planungen des Deichverbandes am linken Weserufer sahen diese Variante mit einer landseitigen Spundwand und damit den Erhalt der Platanen ja auch vor (Erläuterungsbericht zum Generalplan Küstenschutz/Rahmenentwurf Stadtstrecke vom Juni 2010). Diese Planunterlagen werden unserer BI mit fadenscheinigen Begründungen vom Bauressort leider nach wie vor vorenthalten. Im Gegensatz zur Variante in Brake würde die Spundwand auch wesentlich unauffälliger wirken, da wesentlich niedriger und der Verkehrsraum für Fahrradfahrer und Fußgänger wesentlich größer ausfallen (siehe oben).

 

Wir sind es langsam leid, immer wieder nur fadenscheinige Argumente des Senators zu hören, damit die Platanen gefällt werden können. Die Bäume sind nicht zu alt, nicht zu krank, machen den Deich nicht unsicher, Hochwasserschutz wäre auch mit einer Spundwand hinter den Platanen möglich.

 

Also gibt es neben den offiziellen Varianten der sog. Machbarkeitsstudie, die bis unterhalb des Wehrs den Erhalt der Platanen vorsehen, eine weite Variante mit Baumerhalt.

 

Aber es geht dem Lohseressort ja nicht vorrangig um Hochwasserschutz, sondern um Stadtplanung, zumal mit dem Konzept einer 2. Schlachte am linken Weserufer in erheblichen Maße Bundesmittel eingeworben werden sollen. Mit einer schlichten Deichertüchtigung, mit Erhalt der stadtökologisch unverzichtbaren 136 Platanen, wären diese finanziellen Mittel möglicherweise nicht einzuwerben. Und so wird die Deichertüchtigung an der Stadtstrecke ohne stadtökologischen Sinn und Verstand von Senator Lohse zum Jahrhundertwerk aufgeblasen und der verheerende stadtökologische Schaden wider besseres Wissen in Kauf genommen und damit die Gesundheit der Bremerinnen und Bremer gefährdet.

 

 

P.S.: Bilder zur Brake Exkursion unter:

 

https://drive.google.com/open?id=0BzXsKdeXRr2ud09xYWx6RTVxdms

 

 

 

Nachbetrachtung zum 1. Bremer Platanenfest am So. 30.04.2017!

 

Liebe Freundinnen und Freunde der Platanen am Neustädter Deich,

am Sonntag, den 30.4.17 konnte unsere BI mehrere hundert BesucherInnen und Platanenfreunde zum 1. Bremer Platanenfest vor dem Papp in der Neustadt begrüßen. Es wurde getanzt, gesungen, informiert und diskutiert. Viele BürgerInnen haben für unseren Kampf um die Bäume gespendet und sich in unseren UnterstützerInnenverteiler aufnehmen lassen, der stetig größer wird.

 

Ein tolles Fest zu feiern und die vom Kahlschlag bedrohten 136 Platanen am Neustädter Deich zu schützen, ist kein Widerspruch. Die großartige Beteiligung und die tolle Stimmung machen uns Mut, in der Auseinandersetzung um Leben oder Tod dieser ehrwürdigen und stadtökologisch unverzichtbaren Bäume nicht locker zu lassen.

 

Wir konnten viele BürgerInnen u. a. darüber informieren, wie bedeutsam die 136 Platanen für die Gesundheit und Lebensqualität in der Neutadt sind.

Dabei konnte sich die BI auf eine im Auftrag! des Lohseressorts 2013 erstellte Klimastudie stützen,

 

 

in der die hohe stadtklimatische Bedeutung des ca. 2 km langen Grüngürtels (Klima- und Feinstaubfilteranlage) von Beck´s bis zum Rotes Kreuzkrankenhaus, insbesondere für die vordere Neustadt unmissverständlich hervorgehoben wird. Neu gepflanzten Bäume könnten die stadtklimatische Funktion der Platanen erst in ca. 40 Jahren in erfüllen.

 

Aber auch die Finanzierung des Bauprojekts war Thema der Kundgebungsansprache. Um an Bundesmittel heranzukommen wird eine Hochwasserschutzmaßnahme vom Lohseressort zum stadtplanerischen "Jahrhundertbauwerk "aufgeblasen" und der Kahlschlag von 136 Stickoxid, CO2 und Feinstaub bindenden Bäumen und damit die Gesundheitsgefährdung Bremer BürgerInnen, wider besseres Wissen in Kauf genommen.

 

Darüber hinaus konnten viele Menschen an unserem Infostand über die unzureichende bzw. mangelhafte Planung (fehlende hydronumerische Modellierung der Hochwasserschutzmaßnahme und Zugrundelegung alter Datengrundlage aus den 80er Jahren) informiert werden. Möglicherweise wäre die vom Lohseressort so sehr gewünschte breitere Uferpromenade und auch eine angemessene Unterführungsmöglichkeit der Brücken für den Fahrradverkehr möglich. Und dies alles mit Erhalt der 136 Platanen! Damit würde auch nicht der Lebensraum von diversen streng geschützten Fledermausarten zerstört werden, deren Vorkommen und Balz an der Stadtstrecke/Boulevard der Platanen unserer BI von fachkundiger Seite bestätigt worden ist.

Seit dem Platanenfest am letzten Sonntag schmückt jeder Baum ein Gedicht, die Bremerinnen und Bremer gesammelt und zur Verfügung gestellt haben. Die Poesie inspiriert, sich die Bäume genauer zu betrachten, jetzt im ersten Frühlingsgrün das positive Lebensgefühl, die Atmosphäre aufzunehmen.

 

Ja, wenn man sich mit etwas Ruhe darauf einlässt, dann sind Bäume wirklich Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt ( Khahil Gibran).

 

Fotos zum Fest findet ihr unter Fotos und:

https://1drv.ms/f/s!AusBNTQVQU-gfSkkAPqpeKvHr3Y

 

 

Aktuelles

 
Aktion "133 Werke - 133 Bäume"

Die Aktion ist seit dem 12.04.2017 beendet.

 

Fotos von der Petitionsübergabe

Zu finden unter "Fotos"